Ein Post, der außer Kontrolle geriet
Am 13. Juli 2026 habe ich einen Post abgesetzt, mit dem ich ehrlich gesagt nicht gerechnet habe: "Braucht jemand Massen an linksversifften Einkaufswagen-Chips zum Verteilen? Kann euch gerne versorgen. Einfach per PN melden." Dazu ein Foto von einer Kiste, randvoll mit frisch gedruckten Chips, und ein paar Nahaufnahmen der Motive.
Ich hatte an dem Abend einfach zu viele Chips auf der Druckplatte liegen und keine Lust, sie im Regal verstauben zu lassen. Der Post war eher ein spontaner Gedanke als eine durchdachte Aktion. Genau das macht die Geschichte für mich bis heute besonders: Nichts davon war geplant.
- Ein spontaner Verschenk-Post am 13. Juli 2026 erreichte 35.166 Aufrufe, 1.197 Likes, 170 Kommentare, 25 Reposts.
- Daraus entstand die Kooperation mit shop.patches-gegen-rechts.de.
- Die komplette "Patches gegen Rechts"-Chip-Reihe geht direkt auf diesen Post zurück.
Wie schnell sich das verselbstständigt hat
Der Post ging weiter, als ich erwartet hatte: 35.166 Aufrufe, 1.197 Likes, 170 Kommentare, 25 Reposts. Kein virales Katzenvideo, sondern ein Angebot, kostenlos Chips gegen Rechts zu verteilen, und trotzdem haben so viele Leute reagiert, dass meine Nachrichten tagelang nicht leer wurden.
Ich habe damals versucht, jede einzelne Anfrage zu beantworten, und irgendwann eingesehen, dass das bei diesem Tempo nicht mehr machbar war. Statt jeder Person einzeln ein paar Chips per Post zu schicken, musste ich anfangen, in größeren Strukturen zu denken: Wer verteilt weiter, wer druckt mit, wer übernimmt welchen Teil.
Vom Angebot zur Kooperation
Unter den Leuten, die sich gemeldet haben, war auch das Team von shop.patches-gegen-rechts.de. Die verkaufen seit längerem Patches, Buttons, Sticker und Textilien mit klarer Haltung gegen rechts, unter anderem genau die Motive, die inzwischen auch bei mir als Einkaufswagen-Chip laufen: "Eat the Rich", "MECK-FURZ" und die Antifa-Klassiker. Aus dem ersten Kontakt wurde schnell eine Zusammenarbeit: Sie bringen die Motive und die Reichweite in der Szene mit, ich bringe den 3D-Drucker und die Produktion.
Das ist auch der Grund, warum ich in meinem Artikel über den Weg zu Subthiel schon geschrieben habe, dass die Chip-Reihe nicht am grünen Tisch geplant wurde. Sie ist tatsächlich aus einem einzigen, spontanen Post entstanden, der eigentlich nur eine kostenlose Verteilaktion sein sollte.
Warum das mehr ist als eine nette Anekdote
Ich erzähle diese Geschichte nicht, um mich selbst zu feiern. Ich erzähle sie, weil sie zeigt, wie wenig es manchmal braucht: ein Post, eine Kiste voller Chips, die Bereitschaft, Dinge zu verschenken statt sofort zu verkaufen. Der kommerzielle Shop bei Subthiel kam erst danach, als klar wurde, dass die Nachfrage größer war als das, was ich einfach so verschenken konnte, und dass eine verlässliche Produktionskette gebraucht wurde, damit shop.patches-gegen-rechts.de und andere Projekte sich nicht selbst um die Fertigung kümmern müssen.
Im Rückblick war dieser eine Post der eigentliche Startpunkt von allem, was heute unter "Patches gegen Rechts" bei Subthiel läuft. Kein Investor, kein Pitch, keine Marktanalyse. Nur eine Kiste Chips und die Frage, ob jemand welche gebrauchen kann.
Häufige Fragen
Wie ist die Kooperation mit Patches gegen Rechts entstanden?
Aus einem kostenlosen Verschenk-Post vom 13. Juli 2026, auf den sich unter anderem das Team von shop.patches-gegen-rechts.de gemeldet hat. Daraus wurde eine dauerhafte Zusammenarbeit bei Motiven und Produktion.
Wer designt die Motive der Einkaufswagen-Chips?
Die Motive stammen aus der Zusammenarbeit mit shop.patches-gegen-rechts.de, Subthiel übernimmt die 3D-Druck-Produktion.
Wer die Chips aus dieser Kooperation direkt unterstützen will: Es gibt sie in der Kollektion "Patches gegen Rechts", aktuell mit 10 Prozent Rabatt über den Code WEHRETDENANFAENGEN. Und einen Blick auf shop.patches-gegen-rechts.de ist es sowieso wert, wenn dir die Motive gefallen.






