Ein enges Rennen an der Ostsee
Am 20. September 2026 wählt Mecklenburg-Vorpommern einen neuen Landtag. Aktuelle Umfragen sehen die AfD mit Spitzenkandidat Leif-Erik Holm bei 35 Prozent vorn, die SPD um Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bei 32 Prozent. Ein knappes Rennen, bei dem eine rot-rote Koalition laut Umfragen nicht mehr reichen würde, SPD und Linke aber rechnerisch mit den Grünen weiterregieren könnten.
Für ein Bundesland mit rund 1,6 Millionen Einwohnern ist das eine bemerkenswerte Ausgangslage. Noch vor wenigen Jahren galt Mecklenburg-Vorpommern als SPD-Hochburg. Dass die AfD dort inzwischen stärkste Kraft werden könnte, zeigt, wie schnell sich politische Landschaften verschieben können.
- Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September 2026.
- Umfragen: AfD 35 Prozent, SPD 32 Prozent.
- Eine rot-rote Koalition reicht laut Umfragen nicht mehr, SPD/Linke/Grüne rechnerisch schon.
Warum das mehr als eine Landtagswahl ist
Das ist keine Randnotiz für ein "kleines" Bundesland. Es ist ein Stimmungsbild dafür, wie nah rechtsextreme Mehrheiten in Deutschland inzwischen an reale Regierungsverantwortung heranrücken, und ein Testlauf für das, was bundesweit diskutiert wird: ein mögliches AfD-Verbotsverfahren, während dieselbe Partei in einzelnen Ländern stärkste Kraft werden könnte.
Wenn eine als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei in einem Bundesland stärkste Kraft wird, während auf Bundesebene noch über ein Verbotsverfahren diskutiert wird, zeigt das die Kluft zwischen juristischer Prüfung und politischer Realität. Beide Prozesse laufen parallel, aber in völlig unterschiedlichem Tempo.
Woher der Name "MECK-FURZ" kommt
"MECK-FURZ" ist unser Insider für die Gegend: vier Felder, zwei Silben, bewusst respektlos gegenüber allem, was sich für unantastbar hält. Wer's kennt, grinst sofort. Wer's nicht kennt, fragt nach, und genau darüber kommt man ins Gespräch, auch über das, was am 20. September auf dem Spiel steht.
Ein Einkaufswagen-Chip entscheidet keine Wahl. Aber er erinnert bei jedem Einkauf daran, dass Wahlergebnisse keine Naturgesetze sind, sondern das Ergebnis davon, wer tatsächlich hingeht. Gerade bei knappen Umfragewerten wie diesen zählt jede einzelne Stimme buchstäblich.
Häufige Fragen
Wann ist die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern?
Am 20. September 2026. Aktuelle Umfragen sehen die AfD mit 35 Prozent vor der SPD mit 32 Prozent.
Kann eine rot-rot-grüne Koalition regieren?
Rechnerisch könnten SPD, Linke und Grüne laut Umfragen weiterregieren, eine reine rot-rote Koalition würde dagegen nicht mehr reichen.
"MECK-FURZ" als Einkaufswagen-Chip, mit Code WEHRETDENANFAENGEN in der Kollektion "Patches gegen Rechts".






